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Kampf gegen Kippen – TU-Forscher suchen Raucher

TU Dresden Lange Nacht der Wissenschaften cfaed
Freiwillige vor! Forscher der TU Dresden suchen Raucher, die mit dem Qualmen aufhören wollen.

Worum geht’s? TU Dresden, Pollenallergie, Wissenschaftsnacht, cfaed, Science Slam

An der TU ist man diesen Monat fiesen Fichten auf der Spur, trifft sich zum Science Slam und sucht Freiwillige, die sich das Qualmen abgewöhnen wollen.

Fiesen Fichten auf der Spur

Was für Pollenallergiker ein Albtraum ist, ist für die Forscher der Arbeitsgruppe Mechanische Verfahrenstechnik des Instituts für Verfahrenstechnik und Umwelttechnik der TU Dresden ein Segen. Die Gemeine Fichte (Picea abies) blüht alle vier bis sieben Jahre und dank des frühsommerlichen Wetters zogen riesige gelbe Pollenschwaden durch die Gegend. Die Wissenschaftler beschäftigen sich normalerweise mit Nanopartikeln aus der Industrie, aber die Gelegenheit, die Fichtenpollen unter dem Mikroskop zu analysieren, ließen sie sich trotzdem nicht entgehen. Unter dem Rasterelektronmikroskop offenbarte sich dann auch, warum Pollen so weit fliegen können: Die bis zu 0,1 mm großen Pollen besitzen auf beiden Seiten mit Luft gefüllte Kissen, die sie im Wind mehrere Kilometer weit fliegen lassen.

Nur für Ausgeschlafene

Durchmachen lohnt sich wieder: Am 15. Juni 2018 ist es wieder Zeit für die Lange Nacht der Wissenschaften. Auf euch warten fast 700 Veranstaltungen der Dresdner Hochschulen sowie zahlreicher Institute. Von 18 bis 1 Uhr morgens gibt es Vorträge, Filme, Experimente und vieles mehr. Am DFG-Forschungszentrum findet außerdem ab 22.30 Uhr der Science Slam statt, wobei junge Wissenschaftler sich und ihr Forschungsprojekt möglichst unterhaltsam vorstellen.

Wer lieber selbst etwas ausprobieren möchte, kann zum Beispiel bei der Berufsakademie Sachsen einen eigenen Luftkissengleiter bauen oder am Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) aus Hydrogelen Cocktails mixen. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei.

Und täglich grüßt das Murmeltier

„Morgen höre ich auf!“ Wer kennt diesen Spruch nicht? Wenn es dann doch mal wieder nicht geklappt hat, mit dem Rauchen aufzuhören, ist der Frust groß. Suchtforscher der TU Dresden suchen für Studien zur Selbstkontrolle noch Raucher, die mindestens zehn Zigaretten am Tag konsumieren. Untersucht werden die willentliche Selbstkontrolle des Menschen und die Selbstbeherrschung gegenüber kurzfristigen Belohnungen. Dabei geht es einmal um die Selbstregulation unter Stress sowie um die Verläufe der Selbstregulation. Die Teilnahme dauert 2,5 bis 3 Stunden und es gibt eine Aufwandsentschädigung von etwa 25 Euro. Wer Interesse hat, kann sich unter suchtforschung@tu-dresden.de anmelden. Weitere Informationen gibt es hier.

Text: Madeleine Brühl
Foto: AdinaVoicu/Pixabay

Jetzt seid ihr dran. Kennt ihr spannende Forschungsprojekte? Über welche Wissenschaftsbereiche sollen wir berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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